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Verkehrsrecht

 

Unfallabwicklung / Schadensregulierung

Sie sind an einem Verkehrsunfall beteiligt. Es ist ein Sachschaden entstanden. Ihr PKW ist beschädigt und Sie sind evtl. durch den Unfall verletzt worden. Was nun?

In der Hektik des Gefechts werden schon am Unfallort teilweise später nicht mehr zu korrigierende Fehler begangen. Kontaktieren Sie uns noch vor Ort, damit bei der Sachverhaltsfeststellung keine Fehler gemacht werden! Das Einfachste ist, Sie beauftragen uns mit der Unfallabwicklung. Wir kümmern uns schnell, umfassend und kompetent um Ihre Sache.

 

Rufen Sie uns an und sprechen Sie mit Rechtsanwalt Sven Karsten: 0521 – 977 93 66

Der Unfallhergang wird durch uns aufgenommen und rechtlich geprüft. Sodann können wir Ihnen eine erste Einschätzung der Haftungsverteilung geben. Des Weiteren erläutern wir Ihnen die diversen Abwicklungsmöglichkeiten (z.B. fiktive Abrechnung; Abrechnung bei einem Totalschaden etc.).

Insbesondere prüfen wir im Vorfeld, ob eine Begutachtung durch einen Sachverständigen (meistens empfehlenswert, u.a. abhängig von der zu Schadenshöhe) sinnvoll ist. Ferner erläutern wir Ihnen die ersten Schritte der Unfallabwicklung. Hierzu gehört auch die Frage, ob Sie einen Mietwagen o.Ä. nehmen können etc..

Was kostet die Unfallregulierung?

Prinzipiell sind Sie unser Kostenschuldner. Allerdings sind die Kosten der Schadensregulierung, die sogenannten Rechtsverfolgungskosten, vollständig von dem Schädiger zu zahlen, wenn diesen die alleinige Haftung trifft (100 %).

Beispiel

Ihr Pkw-Schaden 1.000 €. Rechtsverfolgungskosten 155,30 € (außergerichtlich inkl. 19 % USt). Haftung 100 % bei der Gegenseite. Die Gegenseite hat vollständig den Pkw-Schaden und die Rechtsanwaltskosten zu tragen.

Sie zahlen: 0 €.

(Alle weiteren Schäden, wie zum Beispiel Kosten für ein Schadensgutachten, sind von der Gegenseite in diesem Fall ebenfalls zu erstatten.)

Wie soll ich reagieren, wenn die Versicherung des Unfallgegners mich anschreibt?

So oder so sollten Sie unverzüglich einen Anwalt mit Ihrer Interessensvertretung beauftragen. In letzter Zeit gehen gegnerische Haftpflichtversicherungen oft offensiv an Beteiligte eines Unfalls heran.

In einigen Fällen wird dem Beteiligten ein Mitverschulden angerechnet und sodann ein geringerer Schadensbetrag erstattet (teilweise massive Kürzungen um 50 %!). In anderen Fällen wird zwar die Haftung zu 100 % anerkannt und schnelle Abwicklung angeboten. Letzteres setzt dann in der Regel voraus, dass der Unfallschaden durch einen von der Versicherung beauftragten Sachverständigen begutachtet wird. An dieser Stelle sei darauf hingewiesen, dass Sie ihr Fahrzeug nicht durch einen Sachverständigen der Gegenseite (Versicherung etc.) begutachten lassen müssen. Spätestens jetzt sollten Sie uns mit Ihrer Vertretung beauftragen.

Die Versicherungen weisen in der Regel darauf hin, dass es sich bei dem Sachverständigen um einen neutralen, unabhängigen Sachverständigen handelt (z.B. DEKRA). Ob Sie sich wohl bei dem Gedanken fühlen, dass der Gegner, der Ihnen so wenig Geld wie möglich zahlen will, die Höhe Ihres Schadens feststellen lässt, müssen allein Sie entscheiden. Wir beraten Sie gerne.

Übernimmt meine Rechtsschutzversicherung die Rechtsanwaltskosten?

Ihre Rechtsschutzversicherung übernimmt die Kosten, sofern Ihr Vertrag den Bereich Verkehrsrecht beinhaltet. Bei einem Mitverschulden Ihrerseits könnte ein Teilbetrag der Rechtsanwaltskosten von Ihnen zu tragen sein. Hier kommt es in erster Linie auf Ihren persönlichen Vertrag an. Gerne klären wir für Sie, ob Ihre Rechtsschutzversicherung für die Schadensabwicklung Deckung erteilt und insoweit für Sie ein weiterer Kostenschutz besteht.

Wie viel Schmerzensgeld bekomme ich?

Die Zahlung von Schmerzensgeld setzt voraus, dass ein entsprechender Anspruch besteht. Dies ist in der Regel der Fall, wenn Sie durch einen Unfall Verletzungen davon getragen haben. Häufig treten bei Auffahrunfällen Schmerzen im Nacken- und Halsbereich auf. Das sog. HWS-Syndrom oder auch Beschleunigungstrauma. Diese Verletzungen sollten unbedingt von einem Arzt begutachtet und dokumentiert werden. Beachten Sie, dass gerade die Beschwerden im Nacken- oder Halsbereich gelegentlich erst Tage nach dem Unfallgeschehen auftreten können. Ist dies der Fall, sollten Sie auf jeden Fall zu einem geschulten Mediziner. Dies gilt für alle Verletzungen, die Sie bei einem Unfall erleiden!

Die Berechnung des Schmerzensgeldes ist von vielen Faktoren abhängig. In erster Linie wird auf die Art und den Umfang von Verletzungen und Beeinträchtigung abgestellt. Da eine „Einstufung der Schmerzen“ schwierig ist, da diese nun mal subjektiv sind, bedient man sich in der gerichtlichen und auch der außergerichtlichen Praxis mit der Klassifikation durch sog. Schmerzensgeldtabellen (z.B. von Hacks/Ring/Böhm). In diesen Tabellen sind Urteile und Entscheidungen von Gerichten aufgenommen, aus denen man Verletzungen und die darauf ausgeworfenen Schmerzensgeldbeträge ablesen kann. Aber auch hier gibt es keine festen Größen. Es kommt auf den konkreten Einzelfall an!

Viele Versicherungen lehnen eine Zahlung von Schmerzensgeld ab, soweit eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung nicht vorgelegt wird, bzw. eine Krankschreibung nicht erfolgte. Diese pauschale Ablehnung ist zwar falsch, allerdings raten auch wir in jedem Fall dazu, die Verletzungen durch einen Arzt zu dokumentieren und soweit möglich und nötig behandeln zu lassen. Hierauf kann nicht oft genug hingewiesen werden.

Die Beweislast, also der Nachweis der Schmerzen und der Beeinträchtigungen, obliegt Ihnen. Dieser Beweis wird in der Regel über die Vorlage eines ärztlichen Attestes geführt. Aber auch hier gilt, dass das Attest nichts über den Schmerz aussagt, sondern lediglich daraus ein Rückschluss auf diesen gezogen werden kann. In der Praxis wird deutlich, dass ein juristischer Laie kaum in der Lage sein dürfte, sein angemessenes Schmerzensgeld zu beziffern und sodann einzufordern.

Nehmen Sie daher umgehend Kontakt mit uns auf, damit wir einen ersten Besprechungstermin vereinbaren können!

Wie lange dauert es, bis ich mein Geld bekomme?

Die Dauer der Regulierung hängt von vielen Faktoren ab. Sofern die Haftung von dem Unfallgegner gleich vor Ort eingeräumt wird oder die Schadensverursachung zweifelsfrei ihm allein anzulasten ist (bspw. sog. „Parkplatzunfall“), kommt es in erster Linie auf die schnelle Schadensfeststellung (bspw. Sachverständigengutachten; ärztliches Attest) an. Sobald diese abgeschlossen ist, können die Ansprüche beziffert und die gegnerische Versicherung zur Regulierung der Schäden aufgefordert werden. Um keine Zeit zu verlieren, melden wir den Unfall sofort der gegnerischen Versicherung und fordern diese auf ihre Haftung dem Grunde nach anzuerkennen.

Damit die sämtliche Informationen schnellstmöglich an die richtigen Stellen gelangen, bedienen wir uns modernster IT und Kommunikationsmittel. Verzögerungen, verursacht durch überlange Postlaufzeiten, können somit vermieden werden.

Beauftragen Sie uns mit Ihrer Unfallabwicklung:

Karsten und Bolte

August-Bebel-Straße 223

33602 Bielefeld

 

Fon 0521 – 977 93 66

Fax 0521 – 977 93 44

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