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Kein Geld verschenken – einfaches Forderungsmanagement

Niemand hat Geld zu verschenken. Egal ob Privatmann, Unternehmen oder Selbständiger: Sie müssen “flüssig” bleiben. Ein effizientes Forderungsmanagement, also auch das professionelle Inkasso, ist ein wichtiger Teil zur Sicherstellung Ihrer Geldreserven. Wie einfach – und für Sie sogar kostenlos – ein Anwaltsinkasso aufgebaut und in Ihre Finanzstruktur integriert werden kann, zeigen wir Ihnen hier.

Viele scheuen sich davor ihren Kunden oder Schuldnern Mahnungen zu schicken oder gar einen Anwalt mit Durchsetzung ihrer Forderung zu beauftragen. Auf der einen Seite hat man evtl. Angst einen “guten Kunden” zu verlieren; auf der anderen Seite will “kein gutes Geld schlechtem hinterherwerfen”. Auf den ersten Blick sind diese Positionen nachvollziehbar und vielleicht sogar logisch. Allerdings nur auf den ersten Blick. Tatschlich stellt es sich doch anders da:

  1. Ein “guter Kunde” weiß Ihre Leistung oder Ihr Produkt zu schätzen und bezahlt den von Ihnen verlangten Preis.
  2. Es gibt kein gutes und kein schlechtes Geld. Es gibt nur IHR Geld, dass Ihnen momentan jemand vorenthält.
  3. Ist der Schuldner in Verzug, sind auch die vorgerichtlichen Anwaltskosten vom Schuldner zu erstatten.

 

So gestalten Sie effizient Ihren Forderungseinzug in 6 Schritten:

1. Schreiben Sie nach Abschluss Ihrer (Teil-)Arbeit oder nach erbrachter Dienstleistung eine Rechnung, die den Anforderungen im Rechtsverkehr genügt.

2. Ihre Rechnung sollte ein eindeutiges Datum als Zahlungsziel erhalten. Bei einem berechneten Zahlungstermin von 14 Tagen können Sie in der Regel auch Zahlungsengpässe beim Kunden umgehen, falls dieser unterschiedlich sein Gehalt (zum 01. oder zum 15. eines Monats) erhält.

3. Legen Sie sich diesen Vorgang – die Rechnung – auf Wiedervorlage. Unmittelbar nach Fristablauf sollten Sie mahnen. (Es bedarf im Übrigen auch keiner 2. oder 3. Mahnung!)

ACHTUNG: Generell bedarf es keiner Mahnung, sofern Sie in der Rechnung ein konkretes (angemessenes) Zahlungsziel genannt haben. Die Mahnung ist also der nette Hinweis von Ihnen, dass der Kunde noch eine Zahlung schuldet.

4. Mit Ablauf der Frist(en) geben Sie den Vorgang direkt an einen Anwalt. Da der Schuldner mit seiner Leistung in Verzug ist, ist die Beauftragung eines Rechtsanwalts mit der Durchsetzung der Forderung ein sogenannter Verzugsschaden, sodass auch die Kosten des Anwalts von dem Schuldner zu ersetzen sind.

5. Sollte der Schuldner nunmehr Einwendungen erheben, wie z.B. das eingebaute Fenster klemmt oder Ähnliches, kann der Anwalt unverzüglich mit allen rechtlichen Möglichkeiten auf die Einwendungen reagieren und den Vorgang beschleunigen.

6. Reagiert der Schuldner gar nicht oder bestreitet er die Forderung, kann der Anwalt für Sie die Forderung gerichtlich titulieren lassen. Für Forderungen über 5000 € besteht am Landgericht Anwaltszwang. Spätestens hier benötigen Sie einen Anwalt. Aber auch vor dem Amtsgericht und Forderungen bis 5000 € empfiehlt es sich aus unserer Erfahrung einen Anwalt mit der Rechtsverfolgung zu beauftragen. Warum sollten Sie Stress und Arbeit mit der Sache haben, wenn ein Anwalt die Angelegenheit für Sie viel einfacher und professionell erledigen kann und Sie Ihren Kopf für Ihr Business frei haben?

 

Ein weiterer Vorteil des anwaltlichen Inkassos – neben der möglichen Vertretung vor Gerichten – ist schlechthin die anwaltliche Beratung und Prüfung im konkreten Fall. Aus der anwaltlichen Praxis wissen wir, dass jeder Fall anders ist. Eine Expertise vorab ist daher besonders hilfreich, um ggf. noch notwendige Schritte nachzuholen (z.B. Fällig stellen der Forderung; Fristsetzung, Kündigung etc.).

Halten wir also fest: Wenn Sie kein Geld zu verschenken haben. Sie eine einfache Routine in Ihrem Rechnungs- und Forderungsmanagement einführen und als letzten (vorgerichtlichen) Schritt einen Anwalt mit dem Inkasso beauftragen, dann haben Sie einen großen Schritt gemacht, um Ihr vollständiges Erwirtschaftungspotenzial auszuschöpfen!