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Inkasso

Forderungseinzug – mit Ihrem Anwalt

Wer kennt das nicht? Die Zahlungsmoral der Kunden wird immer schlechter. Die Zahl der offenen Rechnungen steigt ständig. Gerade kleine und mittelständische Unternehmen oder Einzelunternehmer geraten selbst in wirtschaftliche Schwierigkeiten, weil ihre Kunden nicht zahlen.

Ist der Schuldner pleite? Und wo ist er überhaupt?

Eventuell kennen Sie Ihren Schuldner nicht gut genug, um zu wissen, ob ein Mahnverfahren oder gar eine Klage sinnvoll ist oder nicht. Diese Recherchen können wir gerne für Sie übernehmen. So prüfen wir beispielsweise, ob Ihr Schuldner an seinem Wohnsitzgericht eine Eintragung im Schuldnerregister vorweist. Gegebenenfalls ist Ihr Schuldner auch verzogen. In einem solchen Fall ermittlen wir schnell die Meldeadresse Ihres Schuldners (bspw. mit einer Einwohnermeldeamtsanfrage).

Warum überhaupt Inkasso?

Vielleicht kennen Sie Ihren Schuldner gut und wissen, dass derzeit „nichts beim ihm zu holen“ ist. Eine Vollstreckung würde also derzeit nicht erfolgreich verlaufen. Denoch sollten Sie Ihre Ansprüche für die nächsten 30 Jahre sichern! Wir empfehlen Ihnen daher die Durchführung eines Anwaltsinkassos und sodann des gerichtlichen Mahnverfahrens. Diese Verfahren sind relativ schnell abgeschlossen. Die Kosten sind vergleichsweise gering.

Dass Ihr Schuldner derzeit kein Geld oder andere Vermögensgegenstände hat, heißt nicht, dass er nicht in 10 Jahren in der Lage sein wird, Ihre Forderung zu erfüllen. Bedenken Sie jedoch, dass auch Geldforderungen der Verjährung unterliegen. Die Regeln über die Verjährung, ebenso die über die Verzinsung, finden sich im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB). Geldforderungen verjähren innerhalb von drei Jahren (§ 195 BGB). Der Lauf der Verjährung beginnt mit dem Schluss des Jahres, in dem der Anspruch entstanden ist (§ 199 BGB). Verpassen Sie diese Frist nicht! Handeln Sie rechtzeitig.

Warum brauche ich einen Titel?

Ein Titel (also ein Urteil) oder auch Vollstreckungsbescheid des Mahngerichts (beispielsweise der Amtsgerichte – Zentrale Mahnabteilung – Hagen und Euskirchen; je nach Örtlichkeit für alle gerichtlichen Mahnverfahren in NRW) hat eine „Lebensdauer“ von 30 Jahren (§ 197 Absatz 1 Nr. 3 BGB)!

Das bedeutet, dass Sie weitere Vollstreckungsmaßnahmen (Pfändung von Arbeitseinkommen, Sachpfändung, Gerichtsvollzieher pfändet beim Schuldner, Forderungspfändung) jederzeit in den nächsten 30 Jahre vornehmen können. Dies ist ein nicht zu unterschätzender Vorteil gegenüber dem Schuldner.

ZINSEN!

Denn: Sofern die Forderungen richtig und sorgfältig tituliert wurden, wurden auch Zinsansprüche auf die Forderungen tituliert. Diese Zinsen können dann bei ordnungsgemäßer Titulierung weiterlaufen, sodass sich die eigene Forderung um erhebliche Beträge erhöhen kann. Bei einer regelmäßigen Verzinsung einer Geldforderung mit 5-%-Punkten über dem Basiszinssatz (§ 288 Absatz 1 BGB), ist eine solche Form der „Geldanlage“ gar nicht mal schlecht. Das Risiko kennen Sie ja bereits: Der Forderungsausfall, den Sie momentan schon erlitten haben.

Beispiel:

Ein Unternehmer aus Bielefeld beauftragt uns mit dem Forderungseinzug bei einem seiner säumigen Schuldner. Die Forderung beläuft sich auf 3.000 €. Auf Mahnungen reagiert der Schuldner nicht. Die Forderung aus dem Jahr 2005. Die Forderung wurde  tituliert. Ab dem 01.06.2005 ist die Forderung mit 5-%-Punkten über dem Basiszinssatz zu verzinsen. Zum 31.12.2013 beträgt die Forderung immer noch 3.000 €.

Die Zinsen jedoch belaufen sich schon auf 1.434,61 €!

Wie das obige Beispiel zeigt, können die Zinsen sich schon nach kurzer Zeit auf nahezu 50 % des ursprünglichen Forderungsbetrages belaufen. Sofern auf beiden Seiten (Gläubiger und Schuldner) Unternehmer stehen, beträgt der Zinssatz 9-%-Punkte über dem Basiszinssatz (§ 288 Absatz 2 BGB). Bei dem obigen Beispiel würden sich die Zinsen auf 2.117,13 € belaufen!

Unter Umständen können sogar noch höhere Zinsen geltend gemacht werden!

Warum Anwaltsinkasso?

Sie sollten ferner in Betracht ziehen, dass ein Schuldner durch die Einschaltung der Rechtsanwälte Karsten und Bolte die konkrete Situation nochmals drastisch vor Augen geführt bekommt. Unter Umständen lenkt er auch ohne Weiteres ein und möchte – in Angesicht einer erheblichen, möglichen Zinsforderung – seine Schuld ratenweise tilgen. Diese Form der Vereinbarung setzen wir für Sie auf und sorgen dafür, dass Ihnen vorerst keine weiteren Nachteile entstehen. Die Ratenzahlungsvereinbarung wird –  soweit Sie es wünschen – mit Ihnen im Detail abgesprochen. Ein weiterer Vorteil für Sie ist, dass wir jedwede Vereinbarung im Hinblick auf eine Verjährung prüfen und dieses Vereinbarung „verjährungsfest“ machen.

Letztlich sind wir auch vor allen Amtsgerichten (bspw. Amtsgericht Bielefeld, Amtsgericht Detmold, Amtsgericht Gütersloh, Amtsgericht Lemgo, Amtsgericht Bünde, Amtsgericht Halle, Amtsgericht Bad Oeynhausen, Amtsgericht Herford usw.)Landgerichten (bspw. Landgericht Bielefeld, Landgericht Detmold, Landgericht Hannover, Landgericht Hamburg, Landgericht Münster, Landgericht Dortmund, Landgericht Essen, Landgericht Düsseldorf usw.) und Oberlandesgerichten (bspw. OLG Hamm, OLG Düsseldorf, OLG Köln, OLG Hannover usw.) in der Bundesrepublik Deutschland vertretungsberechtigt, sodass Ihre (weiteren) Rechtsstreitigkeiten und Klagen durch uns für Sie geführt werden können. Der “zweite Gang” zu einem Anwalt entfällt somit.

Wir übernehmen für Sie den kompletten Forderungseinzug von der ersten Mahnung bis zur Zwangsvollstreckung – alles aus einer Hand.

Wir arbeiten schnell, kompetent und effektiv.

Kanzlei Karsten und Bolte

August-Bebel-Straße 223

33602 Bielefeld

Fon 0521 – 977 93 66

Fax 0521 – 977 93 44

info@karsten-bolte.de

Rechtsanwalt Sven Karsten

Rechtsanwalt Nikolai Bolte